Passwort-Generator: sichere Passwörter und Passphrasen erstellen
Sichere Passwörter erstellen – zufällig aus Buchstaben, Ziffern und Zeichen oder als deutsche Passphrase aus Wörtern, die du dir merken kannst. Dazu ein Passwort-Check, der Schwachstellen erklärt. Alles entsteht in deinem Browser: Kein Passwort verlässt dein Gerät. Kostenlos und ohne Anmeldung.
Werkstatt-Werkzeug
Zugänge für die ganze Klasse
Für Schul-Tablets, Lernplattform oder Vereins-Konten: Namen einfügen, und jedes Kind bekommt sein eigenes Passwort, das es sich merken kann – als Kärtchen zum Ausschneiden und als Liste für dich.
- Bis zu 60 Zugänge auf einmal, zehn Kärtchen je A4-Seite
- Kinderleichte Passwörter aus kurzen, bekannten Wörtern – oder stark gemischt
- Liste für die Lehrkraft als erste Seite und als CSV zum Einlesen
- Notfallblatt und Würfelliste: Zugänge sicher auf Papier, Passphrasen mit echten Würfeln
Der Werkstattschlüssel öffnet diese Reiter – und alle anderen Werkstatt-Werkzeuge im Labyrinth, dazu deinen Werkzeugkasten auf jedem Gerät. Kostenlos – dafür bekommst du etwa alle zwei Wochen den Rundbrief von Fabian Brose; abmelden geht jederzeit mit einem Klick.
Wir speichern deinen Namen (damit wir dich im Rundbrief und im Werkzeugkasten ansprechen können), deine Adresse, den Zeitpunkt und die IP-Adresse deiner Anmeldung und Bestätigung als Nachweis deiner Einwilligung – bestätigst du nicht, löschen wir alles nach 48 Stunden. Den Schlüssel merkt sich dein Browser in einem Cookie. Mit Schlüssel liegt dein Werkzeugkasten (Werkzeuge, Notizen, Links) auf unserem Server. Mehr in der Datenschutzerklärung.
🗝️ Dein Werkstattschlüssel ist aktiv. Zum Werkzeugkasten
So geht’s
1. Art wählen
Ein Passwort aus Zufallszeichen für Konten mit Passwort-Manager – oder eine Passphrase aus Wörtern, wenn du sie dir merken musst.
2. Einstellen
Länge, Zeichen, Wörter und Trenner so wählen, wie die Seite es verlangt. Die Stärke-Anzeige rechnet sofort mit.
3. Kopieren
Das Passwort kopieren und direkt im Passwort-Manager oder beim Konto eintragen. Danach etwas anderes kopieren.
Warum hier – und nicht im Chat?
Eine KI schreibt dir in Sekunden ein Passwort – trotzdem ist das keine gute Idee. Was du in einen Chat tippst oder dort erzeugen lässt, steht im Verlauf und auf fremden Servern. Und Sprachmodelle würfeln nicht: Sie setzen wahrscheinliche Zeichen aneinander, ihre „zufälligen“ Passwörter ähneln sich.
Dieser Generator nimmt den Zufall, den der Browser auch für Verschlüsselung benutzt, und verteilt ihn ohne Schieflage. Die Passwörter entstehen auf deinem Gerät und werden nirgendwohin geschickt. Mit KI zusammen funktioniert es trotzdem gut: Frag den Chat, wie du einen Passwort-Manager einrichtest oder die Zwei-Faktor-Anmeldung einschaltest – das Passwort selbst holst du dir hier.
Passwort oder Passphrase?
- Passwort aus Zufallszeichen wie
x9#Kq2mV!pL7zR4w: kurz und sehr stark, aber unmöglich zu merken. Richtig für alles, was dein Passwort-Manager für dich ausfüllt. - Passphrase wie
Kerze-Ufer-Taube-Mond-Hafen-Igel77: länger, aber leicht zu merken und gut zu tippen – auch auf dem Handy. Richtig für das Hauptpasswort des Passwort-Managers, den Computer-Login und das E-Mail-Konto. - Die Wörter stammen aus einer eigenen Liste mit 1296 deutschen Begriffen ohne Umlaute, damit sie auf jeder Tastatur gleich gehen. Wichtig ist, dass der Zufall sie wählt – Menschen wählen vorhersehbar.
Wie lang ist sicher genug?
Die Stärke-Anzeige rechnet in Bit: Jedes Bit verdoppelt die Zahl der Möglichkeiten. Zugrunde liegt ein Angreifer, der 100 Milliarden Versuche pro Sekunde schafft – so schnell geht es, wenn ein Dienst gehackt wurde und die Passwörter schlecht gespeichert waren. Als Faustregel:
- Unter 55 Bit – nur für Konten, die nach Fehlversuchen sperren.
- 65 bis 80 Bit – gut für E-Mail, Bank und Passwort-Manager. Das schaffen sechs gewürfelte Wörter mit Zahl oder 12 Zufallszeichen.
- Über 80 Bit – mehr als genug. 16 Zufallszeichen aus allen Gruppen liegen bei etwa 97 Bit.
Was der Passwort-Check erkennt
Ein Passwort ist nur so stark wie das, was ein Angreifer zuerst probiert. Der Check zerlegt es deshalb wie ein Knackprogramm: häufige Passwörter, Wörter (auch mit 0 statt o oder @ statt a), Vornamen, Tastaturreihen wie qwertz, Folgen wie 123, Wiederholungen, Jahreszahlen und Datumsangaben. Heraus kommt eine Schätzung mit Erklärung – und ein Vorschlag, wie es besser geht. Auch der Check läuft nur in deinem Browser.
Für Schule, Verein und Familie
Mit dem Werkstattschlüssel bekommst du drei Vorlagen zum Ausdrucken: Klassen-Zugänge – Namen einfügen, und jedes Kind bekommt ein Passwort aus zwei kurzen Wörtern und einer Zahl, als Kärtchen zum Ausschneiden und als Liste für dich (auch als CSV). Ein Notfallblatt, auf dem die Familie ihre Zugänge von Hand festhält. Und die Würfelliste: alle 1296 Wörter mit Würfelzahlen, damit du eine Passphrase mit echten Würfeln findest – ganz ohne Computer.
Gute Gewohnheiten
- Für jedes Konto ein eigenes Passwort – sonst öffnet ein Datenleck alle Türen. Ein Passwort-Manager merkt sie sich für dich.
- Das E-Mail-Konto besonders schützen: Darüber lassen sich alle anderen Passwörter zurücksetzen.
- Wo es geht, die Zwei-Faktor-Anmeldung einschalten. Dann reicht ein gestohlenes Passwort allein nicht.
- Ob deine Adresse in einem bekannten Datenleck steckt, zeigt Have I Been Pwned. Betroffene Passwörter sofort ändern.
Häufige Fragen
Ist der Passwort-Generator kostenlos?
Ja. Passwörter, Passphrasen und der Passwort-Check sind kostenlos und ohne Anmeldung. Klassen-Zugänge, Notfallblatt und Würfelliste gibt es mit dem Werkstattschlüssel – auch der ist kostenlos: Dafür bekommst du etwa alle zwei Wochen den Rundbrief von Fabian Brose, abmelden geht jederzeit mit einem Klick.
Werden meine Passwörter gespeichert oder gesendet?
Nein. Alles entsteht und läuft in deinem Browser, auch der Check. Es gibt keine Verbindung zu unserem Server, die ein Passwort enthält. Gezählt wird nur, dass das Werkzeug benutzt wurde – ohne Inhalt.
Wie zufällig sind die Passwörter?
So zufällig, wie ein Browser es kann: Die Zeichen kommen aus dem Zufallsgenerator, den der Browser auch für Verschlüsselung benutzt (crypto.getRandomValues), und werden ohne Schieflage verteilt. Jedes Zeichen und jedes Wort hat genau dieselbe Chance.
Ist eine Passphrase wirklich so sicher wie ein Passwort?
Ja, wenn sie lang genug ist und die Wörter zufällig gewählt sind. Sechs Wörter aus unserer Liste mit Zahl ergeben etwa 69 Bit – ungefähr so viel wie ein Passwort aus 12 gemischten Zufallszeichen, aber viel leichter zu merken. Ein Satz, den du dir selbst ausdenkst, ist dagegen schnell erraten.
Warum stehen keine Umlaute in den Wörtern?
Damit du die Passphrase auf jeder Tastatur und jedem Handy gleich tippen kannst – auch im Urlaub am fremden Rechner. Manche Dienste lehnen Umlaute in Passwörtern außerdem ab.
Was tun, wenn eine Seite bestimmte Zeichen verbietet?
Im Feld „Welche Sonderzeichen?“ trägst du genau die Zeichen ein, die erlaubt sind. Verlangt eine Seite gar keine Sonderzeichen, nimm sie raus und mach das Passwort dafür länger.
Sind die Klassen-Zugänge sicher genug für Kinder?
Für Schul-Logins, die nach Fehlversuchen sperren, ja: Zwei kurze Wörter mit Zahl sind gut zu merken und schwer zu erraten. Für E-Mail oder Konten ohne Sperre wähle die Art „Mittel“ oder „Stark“.
Dieses Werkzeug hat Fabian Brose gebaut
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