Metronom online: kostenlos, genau und ohne App

Metronom online – einfach Start drücken und üben: 20 bis 300 Schläge pro Minute, Taktarten von 2/4 bis 12/8, Betonung und Unterteilung, Tempo antippen und großes Blinken für die Bühne. Das Metronom läuft in deinem Browser, kostenlos, ohne App und ohne Anmeldung.

120 Schläge pro Minute

Allegro

Im Takt mindestens dreimal tippen (oder die Taste T) – das Metronom übernimmt dein Tempo.

Takt

Die Punkte oben sind die Schläge eines Takts. Antippen wechselt zwischen Eins, betont, normal und stumm.

Klang
Licht

Für Bühne, Proberaum oder mit Kopfhörern. Es blinkt höchstens dreimal pro Sekunde – bei schnellem Tempo lässt es Schläge aus, die Zahl zeigt trotzdem jeden. Wer lichtempfindlich ist, lässt es aus.

Noch mehr drin: Ein Übungsprogramm, das das Tempo Takt für Takt von selbst steigert, stumme Takte für den Timing-Check – und eine Setlist, die Tempo und Takt jedes Songs behält.

Dein Werkstattschlüssel ist aktiv. Übungsprogramm und Setlist sind für dich offen.

So geht’s

1. Tempo einstellen

Mit dem Regler, mit den Knöpfen −5 bis +5 – oder „Tempo antippen“: Tipp mindestens dreimal im Takt eines Songs, und das Metronom übernimmt sein Tempo.

2. Takt wählen

Taktart und Unterteilung wählen. Die Punkte zeigen die Schläge eines Takts; antippen schaltet zwischen Eins, betont, normal und stumm.

3. Start

Start drücken oder die Leertaste. Die Punkte laufen mit, auf Wunsch blinkt eine große Fläche im Takt – im Vollbild auch für die ganze Band.

Was dieses Metronom kann

  • Tempo 20 bis 300: vom ganz langsamen Üben bis zum schnellsten Punk. Daneben steht die passende italienische Tempobezeichnung, von Grave über Andante und Allegro bis Prestissimo.
  • Acht Taktarten: ohne Takt, 2/4, 3/4, 4/4, 5/4, 6/8, 7/8 und 12/8. Bei 6/8, 7/8 und 12/8 sind die Gruppen schon betont – zum Beispiel 2 + 2 + 3 bei 7/8.
  • Betonung je Schlag: Jeder Schlag kann Eins, betont, normal oder stumm sein. So übst du etwa den Backbeat nur auf 2 und 4.
  • Unterteilung: Achtel, Triolen oder Sechzehntel leise zwischen den Schlägen.
  • Vier Klänge: Klick, Holzblock, Piep und Kuhglocke, dazu eine eigene Lautstärke.
  • Großes Blinken: eine Fläche mit der Schlagzahl, die im Takt aufleuchtet – für laute Proberäume, für Kopfhörer oder im Vollbild für die ganze Band.

Warum es genau im Takt bleibt

Viele Online-Metronome zählen mit einem einfachen Zeitgeber im Browser. Der gerät ins Stolpern, sobald der Rechner kurz beschäftigt ist – man hört es als kleines Holpern. Dieses Metronom plant jeden Klick ein Stück im Voraus auf die Uhr der Audio-Wiedergabe. Deshalb liegen die Schläge gleichmäßig, auch bei 300 Schlägen pro Minute und auch dann, wenn du nebenbei in einem anderen Tab bist.

Die Klänge werden im Browser erzeugt, es wird keine Tondatei geladen. Das Metronom startet deshalb sofort und funktioniert, einmal geladen, auch bei schwachem Netz.

So übst du mit dem Metronom

  • Langsam anfangen: Eine schwierige Stelle erst so langsam spielen, dass sie fehlerfrei klappt. Dann in kleinen Schritten schneller – lieber 4 Schläge als 20.
  • Nur auf 2 und 4: Schalte Schlag 1 und 3 stumm. Dann klickt das Metronom wie eine Snare im Backbeat, und du spürst die Eins selbst.
  • Unterteilung hören: Bei langsamen Tempi helfen Achtel oder Sechzehntel, die Zeit zwischen den Schlägen gleichmäßig zu füllen.
  • Tempo eines Songs finden: Song laufen lassen, im Takt auf „Tempo antippen“ tippen, und du siehst, wie schnell er ist.
  • Nicht zu laut: Das Metronom soll man hören, aber es soll nicht das Instrument übertönen. Mit Kopfhörern hilft das große Blinken.

Mit dem Werkstattschlüssel gibt es dazu ein Übungsprogramm: Du stellst ein, von welchem bis zu welchem Tempo es gehen soll, und das Metronom wird alle paar Takte von selbst schneller. Stumme Takte zeigen dir, ob du das Tempo auch ohne Klick hältst. Und eine Setlist merkt sich Tempo und Takt jedes Songs – für die Probe und die Bühne.

Mit KI zusammen

Ein KI-Chat schreibt dir in Sekunden einen Übungsplan für Tonleitern oder einen Rhythmus-Workshop. Ticken kann er nicht. Frag die KI nach dem Plan – zum Beispiel „jede Woche 8 Schläge schneller, Startwert 70“ – und lass das Metronom den Takt halten. Mit dem Übungsprogramm stellst du genau diesen Plan ein, und das Metronom steigert das Tempo selbst.

Woher das Metronom kommt

Das mechanische Metronom mit Pendel und Laufgewicht ließ sich Johann Nepomuk Mälzel 1815 patentieren. Daher stammt die Angabe „M. M.“ in alten Noten – Mälzels Metronom –, und Ludwig van Beethoven gehörte zu den ersten Komponisten, die ihre Tempi so in Zahlen festhielten. Bis heute gibt man das Tempo in Schlägen pro Minute an, auf Englisch „beats per minute“, kurz BPM.

Musik macht auch Fabian Brose selbst: als Ingo & Foerb mit Waldhorn und Elektro-Kisten. Und wer Konzerte organisiert, findet beim Konzertplaner das passende Werkzeug für Programm und Ablauf.

Häufige Fragen

Ist das Metronom kostenlos?

Ja. Das Metronom mit allen Taktarten, Betonungen, Unterteilungen, Klängen und dem großen Blinken ist kostenlos und ohne Anmeldung. Übungsprogramm und Setlist brauchen den Werkstattschlüssel – den bekommst du im Shop für einen Monat oder ein Jahr (mit Euro oder TRYX/KIN, kein Abo) oder kostenlos mit dem Rundbrief von Fabian Brose.

Brauche ich eine App?

Nein. Das Metronom läuft im Browser auf Handy, Tablet und Computer. Du kannst die Seite auf dem Handy zum Startbildschirm hinzufügen, dann ist es mit einem Tipp da.

Warum höre ich auf dem iPhone nichts?

Steht der Stummschalter an der Seite des iPhones auf lautlos, bleibt das Metronom bei manchen iOS-Versionen still. Schalter umlegen oder Kopfhörer anschließen, dann klickt es.

Läuft das Metronom weiter, wenn ich den Tab wechsle?

Ja. Die Klicks sind im Voraus eingeplant und laufen weiter, auch wenn die Seite im Hintergrund ist. Nur das Blinken pausiert, bis du zurückkommst.

Wie genau ist das Metronom?

Der Abstand der Klicks wird von der Audio-Uhr deines Geräts bestimmt. Bei 120 Schlägen pro Minute liegen sie genau eine halbe Sekunde auseinander. Ungenau wird es nur, wenn das Gerät selbst die Wiedergabe unterbricht, etwa im Stromsparmodus.

Welche Tastenkürzel gibt es?

Leertaste startet und stoppt, T tippt das Tempo, und mit dem Tempo-Regler im Fokus ändern die Pfeiltasten das Tempo um 1. Mit dem Werkstattschlüssel springt N in der Setlist zum nächsten Song.

Ist das Blinken für Lichtempfindliche geeignet?

Das Blinken ist von sich aus aus. Eingeschaltet leuchtet es höchstens dreimal pro Sekunde auf – bei schnellem Tempo lässt es Schläge aus. Wer auf flackerndes Licht empfindlich reagiert, sollte es trotzdem auslassen.

Wird etwas gespeichert oder gesendet?

Gesendet wird nichts. Gezählt wird nur, dass das Werkzeug benutzt wurde, ohne Tempo und ohne Bezug zu dir. Die Setlist liegt im Speicher deines Browsers auf diesem Gerät.

Dieses Metronom hat Fabian Brose gebaut

Web, Druck, Systeme und Apparate baue ich auch im Auftrag — erzähl mir von deinem Vorhaben.

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