E-Mail-Adressen-Validator

Der E-Mail-Adressen-Validator prüft eine ganze Liste von E-Mail-Adressen auf einmal: Er sucht die Adressen aus beliebigem Text heraus, entfernt Doppelte, nennt bei jeder fehlerhaften Adresse den Grund und erkennt typische Tippfehler wie „gmial.com“. Heraus kommt eine saubere Liste zum Kopieren – alles direkt in deinem Browser.

Handgezeichnetes @-Zeichen als kreisförmiges Labyrinth
Liste, Outlook-Kopie („Max Muster <max@beispiel.de>; …“), Tabelle oder Fließtext – die Adressen werden herausgesucht.
Ausgabe

Geprüft wird nur das Format – ob es ein Postfach wirklich gibt, weiß nur der Mailserver. Alles passiert in deinem Browser, keine Adresse wird gespeichert oder verschickt.

So geht’s

1. Einfügen

Kopier deine Adressen hinein – als Liste, aus einer Tabelle, aus dem Adressfeld von Outlook oder einfach aus einem Text.

2. Prüfen

Ein Klick sortiert: gültige Adressen in die bereinigte Liste, Doppelte raus, Fehler mit Grund und Verbesserungsvorschlag nach unten.

3. Übernehmen

Trennzeichen wählen, Liste kopieren oder als CSV-Datei herunterladen – fertig für dein Mailprogramm oder den Rundbrief.

Was der Validator prüft

  • Das Grundgerüst: genau ein @, davor ein Name, dahinter ein Domainname mit Endung wie .de oder .com.
  • Verbotene Zeichen: Leerzeichen, Klammern oder Umlaute an Stellen, wo sie nicht hingehören. Umlaute im Domainnamen (etwa müller.de) sind erlaubt.
  • Punkte: zwei Punkte hintereinander oder ein Punkt direkt vor dem @ machen eine Adresse ungültig.
  • Längen: Der Teil vor dem @ darf höchstens 64 Zeichen lang sein, die ganze Adresse höchstens 254.
  • Tippfehler: Ähnelt der Domainname einem bekannten Anbieter – gmial.com, web.dee, gmx.ed –, schlägt der Validator die richtige Schreibweise vor.

Was ein Validator nicht kann

Ob es ein Postfach wirklich gibt, kann keine Webseite zuverlässig prüfen, ohne eine E-Mail zu schicken. Eine formal richtige Adresse wie anna@beispiel.de kann trotzdem ins Leere gehen. Der Validator fängt die häufigsten Fehler ab: Tippfehler, kaputte Kopien und Doppelte. Ob jemand antwortet, zeigt erst die echte Nachricht.

Tipps für Rundmails und Listen

  • Bcc statt An: Wer an viele Leute schreibt, trägt die Adressen ins Bcc-Feld ein. Sonst sieht jeder alle anderen Adressen – das ist ein Datenschutzproblem.
  • Semikolon für Outlook: Outlook trennt Empfänger mit Semikolon, die meisten anderen Programme mit Komma. Stell das Trennzeichen passend ein.
  • Nur mit Einwilligung: Für einen Newsletter oder Rundbrief brauchst du die Zustimmung der Empfänger. Eine saubere Liste ersetzt keine Einwilligung.
  • Regelmäßig aufräumen: Adressen, die immer wieder zurückkommen, lieber streichen. Zu viele Fehlzustellungen schaden dem Ruf deines Absenders.

Häufige Fragen

Werden meine E-Mail-Adressen gespeichert?

Nein. Die Prüfung läuft komplett in deinem Browser. Keine Adresse wird gespeichert oder an einen Server geschickt – auch die CSV-Datei entsteht direkt auf deinem Gerät.

Kann ich Adressen aus Outlook einfügen?

Ja. Kopierte Empfänger wie „Max Muster <max@beispiel.de>; Anna Beispiel <anna@beispiel.de>“ werden erkannt, der Validator nimmt nur die Adressen heraus.

Warum werden Groß­buchstaben kleingeschrieben?

Der Domainname unterscheidet keine Groß- und Kleinschreibung, und in der Praxis gilt das fast immer auch für den Teil vor dem @. Kleinschreibung macht Doppelte sichtbar. Wer das nicht will, nimmt den Haken bei „alles kleinschreiben“ heraus – der Domainname wird trotzdem kleingeschrieben.

Ist eine gültige Adresse auch erreichbar?

Nicht unbedingt. Geprüft wird nur das Format. Ob das Postfach existiert, zeigt erst eine echte Nachricht.

Wie viele Adressen kann ich auf einmal prüfen?

Hunderte bis einige Tausend sind kein Problem – das hängt nur von deinem Gerät ab.

Dieses Werkzeug hat Fabian Brose gebaut

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