Peg Solitaire

Peg Solitaire online spielen – das klassische Steckspiel für eine Person, auch Solitär genannt: Stein über Stein springen, bis am Ende nur noch einer übrig ist. Auf dem englischen Kreuzbrett mit 33 Löchern oder dem kleinen Dreieck mit 15. Mit Zug zurück, Tipp und Lösung, kostenlos und ohne Anmeldung.

Handgezeichnetes Peg-Solitaire-Brett: 32 Steine im Kreuz, in der Mitte ein freies Loch, verbunden durch Linien und Sprungbögen

Stein antippen, dann das freie Loch dahinter. Tastatur: Pfeiltasten wandern übers Brett, Enter wählt und springt, Esc hebt die Wahl auf.

So geht’s

1. Stein wählen

Tipp einen Stein an, der springen kann. Löcher mit grünem Punkt zeigen, wohin er springen darf.

2. Springen

Tipp das freie Loch hinter dem Nachbarstein. Der Stein springt hinüber, der übersprungene fliegt vom Brett.

3. Bis auf einen

Geht kein Sprung mehr, ist das Spiel vorbei. Ziel ist ein einziger Stein – die Meisterklasse: genau in der Mitte.

Die Regeln

  • Aufbau: Auf dem englischen Brett stecken 32 Steine in 33 Löchern, nur die Mitte ist frei. Auf dem Dreieck sind es 14 Steine, frei ist die Spitze.
  • Sprung: Ein Stein springt über einen direkt benachbarten Stein in das freie Loch dahinter. Auf dem Kreuz nur waagerecht und senkrecht, auf dem Dreieck auch schräg – entlang der drei Seiten.
  • Schlagen: Der übersprungene Stein kommt vom Brett. Jeder Sprung kostet also genau einen Stein.
  • Ende: Das Spiel ist vorbei, wenn kein Sprung mehr möglich ist. Gewonnen hat, wer nur noch einen Stein übrig hat.

Weil jeder Sprung einen Stein kostet, braucht eine Lösung auf dem englischen Brett immer genau 31 Sprünge, auf dem Dreieck 13. Die Frage ist nur, in welcher Reihenfolge.

Wie gut warst du?

  • 1 Stein in der Mitte: genial – die Meisterlösung.
  • 1 Stein irgendwo: ausgezeichnet.
  • 2 Steine: sehr gut.
  • 3 Steine: gut.
  • 4 Steine: ordentlich.
  • Mehr: Übung macht den Meister – mit „Zug zurück“ lässt sich jeder Fehler ungeschehen machen.

Dein bestes Ergebnis merkt sich das Spiel je Brett in deinem Browser. Eine vorgespielte Lösung zählt nicht mit – auch nicht, wenn du sie anhältst und selbst zu Ende spielst.

Tipps für den letzten Stein

  • Keinen Stein allein lassen: Ein Stein ohne Nachbarn kann nie wieder springen und nie übersprungen werden. Steht er in einer Ecke, ist das Spiel meist schon verloren.
  • Arm für Arm: Räume die vier Arme des Kreuzes nacheinander ab, statt überall ein bisschen zu springen. Wer kreuz und quer springt, verliert schnell den Überblick.
  • Die Mitte zuletzt: Halte die Steine um die Mitte möglichst lange zusammen. Dort ist am Ende der Platz, um die letzten Sprünge zu machen.
  • Ausprobieren erlaubt: „Zug zurück“ geht beliebig oft. Und der Tipp sagt dir, ob deine Stellung überhaupt noch lösbar ist.

Was Peg Solitaire mit Labyrinthen zu tun hat

Peg Solitaire und Labyrinthe teilen das Konzept der räumlichen Strategie und Bewegung: Bei beiden Spielen geht es darum, durch gezielte Entscheidungen und logische Planung einen vorgegebenen Weg oder eine Lösung zu finden.

Wie in einem Labyrinth, wo man die richtige Route wählt, erfordert Peg Solitaire das vorausschauende Überspringen von Steinen, um Hindernisse zu überwinden und das Spielziel zu erreichen – nämlich, am Ende mit einem einzigen verbleibenden Stein das Spielfeld zu „entwirren“. Dieser Prozess ähnelt der schrittweisen Erkundung eines Labyrinths, wo man mit jeder Entscheidung weiterkommt, bis das gesamte „Spiel“ gelöst ist.

Neun handgezeichnete Labyrinthe auf Notizzetteln mit Start und Ziel

Ein bisschen Geschichte und Mathematik

Belegt ist das Spiel seit dem späten 17. Jahrhundert am französischen Hof: Ein Kupferstich von 1697 zeigt die Prinzessin von Soubise mit einem Solitärbrett, und im selben Jahr beschrieb die Pariser Zeitschrift „Mercure galant“ Brett, Regeln und Aufgaben. In Frankreich spielt man bis heute meist auf einem Brett mit 37 Löchern – dort lässt sich die Aufgabe mit freier Mitte übrigens gar nicht lösen.

Zählt man mehrere Sprünge desselben Steins hintereinander als einen Zug, schafft man das englische Brett in 18 Zügen. Die Lösung fand Ernest Bergholt schon 1912; dass es nicht kürzer geht, bewies John Beasley 1964.

Häufige Fragen

Ist Peg Solitaire immer lösbar?

Vom Start aus ja: Das englische Brett mit freier Mitte lässt sich bis auf einen Stein lösen – sogar so, dass er am Ende in der Mitte steht. „Lösung zeigen“ spielt dir einen solchen Weg vor. Nach ein paar ungünstigen Sprüngen ist aber schnell keine Lösung mehr möglich.

Was sagt mir der Tipp?

Der Tipp rechnet bis zu anderthalb Sekunden lang Spielverläufe durch. Findet er einen Weg bis auf einen Stein, zeigt er dir den nächsten Sprung. Gibt es keinen mehr, sagt er dir das – dann hilft „Zug zurück“. Ist die Stellung zu verzwickt für die kurze Zeit, sagt er auch das ehrlich.

Wie viele Sprünge braucht man?

Immer genau einen weniger, als Steine auf dem Brett sind: 31 auf dem englischen Brett, 13 auf dem Dreieck. Jeder Sprung nimmt genau einen Stein weg.

Ist Solitär dasselbe wie das Kartenspiel?

Nein, nur ein Namensvetter. Das Brettspiel ist älter; das Kartenspiel heißt auch Patience und wurde als Windows-Spiel berühmt.

Kann man auch schräg springen?

Auf dem englischen Kreuz nicht – nur waagerecht und senkrecht. Auf dem Dreieck gibt es drei Richtungen, deshalb geht es dort auch schräg entlang der Seiten.

Kann ich mit der Tastatur spielen?

Ja. Mit den Pfeiltasten wanderst du übers Brett, Enter wählt einen Stein und springt ins gewählte Loch, Esc hebt die Wahl auf.

Wird mein Spielstand gespeichert?

Nur dein bestes Ergebnis je Brett, und zwar in deinem Browser. Nichts wird verschickt.

Dieses Spiel hat Fabian Brose gebaut

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