Stimmungsring
Mit dem Stimmungsring stellst du deine Stimmung als bewegtes Bild dar. Dreh die drei Ringe – Umgebung, Aktivität und Laune –, und Farben, Linie und Tempo der Grafik verändern sich mit. Die Verknüpfung ist künstlerisch gedacht, nicht wissenschaftlich: Heraus kommt ein Bild, das sich so anfühlt wie du gerade. Speichern kannst du es auch.
Ringe drehen – mit Maus oder Finger, oder mit den Reglern darunter. Was oben am Strich steht, gilt.
So geht’s
1. Ringe drehen
Außen die Umgebung, in der Mitte deine Aktivität, innen die Laune. Was oben am Strich steht, gilt – Zwischenstellungen mischen die Begriffe.
2. Zusehen
Das Stimmungsbild bewegt sich mit: Farbe, Form und Tempo folgen den drei Ringen. Mit „Bewegung anhalten“ bleibt es stehen.
3. Behalten
„Als Bild speichern“ legt eine quadratische Karte mit deinen drei Begriffen an – für ein Stimmungstagebuch, den Chat oder als Hintergrund.
Was die drei Ringe bedeuten
- Außen – Umgebung: wie du deine unmittelbare Umgebung wahrnimmst: ruhig, kreativ oder hektisch.
- Mitte – Aktivität: dein Aktivitätszustand: entspannt, aktiv oder gestresst.
- Innen – Laune: wie es dir gerade geht: gut, neutral oder schlecht.
Jeder Ring hat drei Begriffe im Abstand von einem Drittel. Steht ein Begriff genau oben, gilt er ganz; dazwischen mischen sich die Nachbarn. Über jedem Regler steht, welcher Begriff gerade überwiegt – Bildschirmleser lesen die Anteile in Prozent vor.
Stimmung visualisieren: wie aus deiner Stimmung ein Bild wird
- Laune → Farbe und Weite: Gute Laune färbt das Bild hell und frisch, und die Linie breitet sich über die ganze Fläche aus. Bei schlechter Laune wird es dunkel, und die Linie zieht sich in eine Ecke zurück.
- Aktivität → Linie: Entspannt bleibt die Linie schlank und ruhig mit wenigen Punkten. Aktiv oder gestresst bekommt sie mehr Punkte und einen deutlich kräftigeren Strich.
- Umgebung → Tempo und Schwung: Ruhig gleitet die Linie langsam dahin, kreativ schlägt sie große Schleifen, hektisch springt sie schnell hin und her.
Die Linie ist eine geschlossene Kurve durch zufällige Punkte, die immer wieder neue Ziele ansteuern. Darunter läuft ein Farbverlauf aus vier Farben. Wie die Werte zusammenspielen, ist künstlerisch interpretiert – zweimal dieselbe Stellung ergibt nie genau dasselbe Bild.
Wofür der Stimmungsring gut ist
- Stimmungstagebuch: Speichere jeden Abend ein Bild. Nach ein paar Wochen siehst du an den Farben, wie deine Tage waren.
- Check-in im Team oder in der Klasse: Jede Person stellt ihren Ring ein und zeigt das Bild – oft leichter, als die Stimmung in Worte zu fassen.
- Gesprächsanlass: „Warum ist dein Bild so dunkel?“ ist manchmal der bessere Einstieg als „Wie geht’s?“.
- Einfach zum Anschauen: Stell alles auf ruhig, entspannt und gut, halte die Bewegung nicht an – und schau eine Weile zu.
Woher die Idee kommt
Die Idee stammt aus einem Projekt, an dem ich teilnehmen durfte und bei dem ich maßgeblich für die grafische Darstellung der Daten verantwortlich war. Auf der zugehörigen Projektplattform wird die Beeinflussung animierter Bézierkurven genauer erklärt: auf der Smartcity-Projektplattform und im Beitrag zur Datenvisualisierung. Weitere Arbeiten findest du auf fabianbrose.de.





Häufige Fragen
Ist der Stimmungsring kostenlos?
Ja, ohne Anmeldung und ohne Begrenzung.
Wird meine Stimmung gespeichert oder verschickt?
Nein. Alles läuft in deinem Browser. Die Ringstellung wird nirgendwohin geschickt und nicht gespeichert; das Bild landet nur dann auf deinem Gerät, wenn du „Als Bild speichern“ tippst.
Was bedeuten die Prozentwerte?
Sie zeigen, wie nah jeder Begriff am Strich oben steht. Steht ein Begriff genau oben, hat er den größten Anteil; zwischen zwei Begriffen teilen sie sich die Stimmung. Zusammen ergeben die drei Werte eines Rings 100 Prozent.
Kann ich die Bewegung anhalten?
Ja, mit „Bewegung anhalten“. Ist in deinem Gerät „Bewegung reduzieren“ eingestellt, bleibt das Bild von vornherein still.
Funktioniert der Stimmungsring am Handy?
Ja. Die Ringe lassen sich mit dem Finger drehen, und die drei Regler darunter gehen auch mit der Tastatur.
Darf ich die Bilder verwenden?
Ja, deine gespeicherten Bilder gehören dir – für Tagebuch, Chat oder Hintergrund. Über einen Hinweis auf foerbs-labyrinth.de freuen wir uns.
Dieses Werkzeug hat Fabian Brose gebaut
Web, Druck, Systeme und Apparate baue ich auch im Auftrag — erzähl mir von deinem Vorhaben.
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