Ein Labyrinth in Stuttgart
Pixelkeks ist ein Klickbuch-Abenteuer – eine Geschichte zum Durchklicken, Seite für Seite. Du bist Special Agent Foerb: Ein König schreibt dir, dass ein Monster sein Schloss auffrisst, und locken lässt es sich nur mit deinem Spezialkeks. Der ist irgendwo in der Wohnung in der Nordbahnhofstraße 68 in Stuttgart. Musikzimmer, Küche, Dachboden, Keller – überall Kisten, Zettel, Rätsel und verschlossene Truhen. Leg dir einen Notizblock bereit: Ohne die richtigen Codes und Passwörter kommst du nicht weiter.
So geht’s
1. Losklicken
Unten auf jeder Seite stehen bis zu drei Wege. Klick einen an, und die Geschichte geht dort weiter. Ein Zurück gibt es nur, wenn du selbst umkehrst – oder mit dem Knopf unter dem Spiel.
2. Alles durchsuchen
Jede Kiste, jeder Schrank und jeder Zettel kann ein Hinweis sein. Manche Wege führen im Kreis, manche ins Nichts – das gehört dazu.
3. Codes notieren
Passwörter und Zahlencodes trägst du in den Notizblock unter dem Spiel ein. Sie ändern sich nicht, du kannst also auch an einem anderen Tag weiterspielen.
Worum es geht
Ein ganz normaler Morgen in Stuttgart, nur dass im Briefkasten ein Brief mit Siegel liegt, adressiert an „Special Agent Foerb“. Ein König bittet um Hilfe: Ein Monster frisst ihm die Balken, die Grundmauern und alle Kekse weg, und das angeheuerte Militär hat die Sache eher schlimmer gemacht. Der Agent weiß, was zu tun ist – das Monster mit dem Spezialkeks in die Falle locken. Wenn er den Keks nur finden würde.
Was folgt, ist eine Suche durch eine Wohnung voller Krimskrams, erzählt in kurzen Sätzen und mit trockenem Humor. Wer sich verläuft, landet bei Schiller-Zitaten, Werkstoffkunde über Zangen oder einem Nickerchen. Und wer aufgeben will, erfährt, dass Aufgeben hier keine Lösung ist.
Tipps für Spezialagenten
- Mitschreiben: Codes, Passwörter und Rätsel tauchen an ganz anderen Stellen auf als dort, wo du sie brauchst. Der Notizblock unter dem Spiel merkt sich alles in deinem Browser.
- Gründlich suchen: Schau in jede Kiste und in jeden Raum, auch zweimal. Viele Hinweise verstecken sich in Sätzen, die nach Nebensache klingen.
- Rätsel ernst nehmen: Manche Schlösser öffnen sich nur mit der Lösung eines Rätsels, das du erst woanders finden und lösen musst.
- Pausen sind erlaubt: Das Spiel merkt sich die Seite, auf der du zuletzt warst. Beim nächsten Besuch bringt dich „Weiterspielen“ dorthin zurück.
- Zu zweit oder zu dritt: Am meisten Spaß macht es, wenn einer klickt und alle anderen mitraten, wohin es als Nächstes geht – so steht es auch im Handbuch.
- Hängst du fest? Das Handbuch im Spiel hat Tipps für die häufigsten Sackgassen.
Ein Labyrinth aus 290 Seiten

Pixelkeks besteht aus 290 einzelnen Seiten, jede genau 300 × 300 Pixel groß, dazu 109 Bilder. Die meisten Seiten bieten drei Wege an. Würde jeder Weg auf eine neue Seite führen, wüchse die Geschichte wie in der Formel: 3 Seiten nach dem ersten Klick, 9 nach dem zweiten, 27 nach dem dritten – nach zehn Klicks wären es fast 90 000.
Darum führen viele Wege zurück: in den Flur, in die Küche, zu einer Kiste, die du schon kennst. Aus dem Baum wird so ein Labyrinth mit Gängen, Schleifen und Sackgassen. Die Bilder sind Fotos aus der Wohnung, auf zwei Farben gerastert – daher der Pixel im Namen.
Wie Pixelkeks entstanden ist
Die Geschichte spielt um 2017 in Stuttgart. Zu dieser Zeit wurde sie geschrieben und produziert.
Die Gesamtproduktion lässt sich auf ein ganzes Jahr zusammenfassen. Schon als Schulkind wollte ich immer so ein Spiel bauen und habe mich so dann zum allerersten Mal mit Webdesign befasst. Mein erstes Computer-Spiel, soweit man das so nennen kann, war genau auf diese Weise produziert und handelte von einem U-Boot, das man als dessen Kapitän durch die Meere schipperte. Mit diesem Spiel habe ich mich damals in einer Medienagentur beworben, wo ich dann meine Ausbildung zum Mediengestalter in Digital und Print absolvieren durfte.
Das Spiel Pixelkeks lag nun sechs Jahre fast unberührt rum, da ich es für viel zu komplex und kompliziert zum Lösen hielt. Außerdem muss man sagen, dass es nicht die allerbeste Benutzeroberfläche hat. Darum habe ich, als das Spiel eigentlich schon „fertig“ war, beschlossen, eine Entwicklungsumgebung zu schreiben, mit der man solche Spiele besser erstellen kann:
Gebaut ist es so einfach wie möglich: reine HTML-Seiten, verbunden über Links, ein paar davon mit einem Feld für das Passwort. Der Rahmen auf dieser Seite vergrößert das Spiel, damit die Pixel auch auf großen Bildschirmen gut zu sehen sind, und ergänzt Notizblock, Weiterspielen und Vollbild. An der Geschichte selbst ist nichts verändert.
Achtung Alarm!
Wenn du das Spiel gelöst hast, bekommst du einen
Rabattgutschein von 100%
Der Gutscheincode lautet wie das, was du am Ende des Spiels bist.
Er ist für alle digitalen Labyrinthe auf meiner Webseite anwendbar.
Natürlich könnt ihr die dann auch ausdrucken!
Häufige Fragen
Was ist ein Klickbuch?
Eine Geschichte, die du selbst steuerst: Jede Seite endet mit einer Auswahl, und je nachdem, was du anklickst, geht es anders weiter. Früher gab es das als Spielbuch auf Papier („Wenn du die Tür öffnest, lies weiter auf Seite 47“), hier sind es Webseiten.
Ist Pixelkeks kostenlos?
Ja. Das Spiel läuft direkt im Browser, ohne Anmeldung und ohne Installation.
Wie lange dauert ein Durchgang?
Das hängt davon ab, wie schnell du die Hinweise findest. Pixelkeks ist eher schwer und für mehrere Sitzungen gedacht. Die Codes bleiben gleich, und das Spiel merkt sich, wo du warst.
Wird mein Spielstand gespeichert?
Ja, aber nur in deinem Browser: die Seite, auf der du zuletzt warst, und dein Notizblock. Nichts davon wird verschickt. Löschst du die Website-Daten im Browser, ist beides weg.
Geht das auch auf dem Handy?
Ja. Das Spiel passt sich der Bildschirmbreite an. Für die Notizen ist ein Zettel daneben trotzdem praktisch, weil du dann nicht zwischen Spiel und Notizblock scrollen musst.
Ich komme nicht weiter – gibt es eine Lösung?
Eine Komplettlösung gibt es hier nicht, das würde den Spaß verderben. Das Handbuch im Spiel hilft bei den typischen Sackgassen. Und oft hilft es, einen Raum noch einmal gründlich zu durchsuchen.
Dieses Spiel hat Fabian Brose gebaut
Web, Druck, Systeme und Apparate baue ich auch im Auftrag — erzähl mir von deinem Vorhaben.
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