Stromkostenberechner
Mit dem Stromkostenberechner rechnest du aus, was deine Geräte im Jahr, im Monat und am Tag kosten – einzeln und zusammen, mit Standby. Trag die Leistung in Watt, die Nutzungsdauer und deinen Strompreis ein, und du siehst sofort, wo das Geld hinfließt.

Das kostet dein Strom
- pro Jahr
- –
- pro Monat
- –
- pro Tag
- –
- Verbrauch im Jahr
- –
Richtwerte sind grobe Durchschnitte – dein Gerät kann deutlich mehr oder weniger brauchen. Die genaue Leistung steht auf dem Typenschild oder zeigt ein Strommessgerät. Deine Liste bleibt nur in deinem Browser.
So geht’s
1. Strompreis eintragen
Den Arbeitspreis in Cent je Kilowattstunde findest du auf deiner Stromrechnung oder im Vertrag – brutto, also mit Mehrwertsteuer.
2. Geräte hinzufügen
Wähl einen Richtwert aus der Liste oder leg ein leeres Gerät an. Dann Watt, Stunden pro Tag und Standby anpassen.
3. Vergleichen
Unten stehen die Kosten pro Jahr, Monat und Tag – und welches Gerät den größten Anteil hat.
So rechnet der Stromkostenberechner
Leistung in Watt mal Stunden ergibt Wattstunden, durch 1000 geteilt Kilowattstunden. Die mal dem Preis je Kilowattstunde ergibt die Kosten. Ein Beispiel: Ein Gerät mit 30 Watt, das rund um die Uhr läuft, braucht 30 × 24 × 365 = 262.800 Wattstunden, also 262,8 kWh im Jahr. Bei 37,31 Cent sind das rund 98 Euro.
Standby zählt der Rechner für die Stunden, in denen das Gerät nicht läuft. Ein Fernseher, der 4 Stunden an ist, steht also 20 Stunden im Standby.
Woher bekomme ich die Watt-Zahl?
- Typenschild: Auf der Rückseite oder unten am Gerät steht die Leistung in Watt (W). Das ist meist der Höchstwert – im Alltag braucht das Gerät oft weniger.
- Strommessgerät: Zwischen Steckdose und Gerät gesteckt, zeigt es den echten Verbrauch. Gerade bei Kühlschrank und Heizung ist das viel genauer als jede Schätzung.
- EU-Energielabel: Bei Kühlschrank oder Waschmaschine steht der Jahresverbrauch in kWh direkt auf dem Label. Teil ihn durch 8,76, dann hast du die durchschnittliche Leistung in Watt für 24 Stunden am Tag.
Wo sich Sparen lohnt
- Dauerläufer: Was rund um die Uhr läuft – Router, Aquarium, alte Kühltruhe –, summiert sich. Schon 10 Watt weniger sparen im Jahr knapp 33 Euro.
- Standby: Ein einzelnes Gerät mit 1 Watt Standby kostet nur rund 3 Euro im Jahr. Zehn solcher Geräte zusammen sind aber auch 30 Euro.
- Heizen mit Strom: Heizlüfter brauchen viel Leistung. Schon zwei Stunden am Tag machen sich auf der Rechnung deutlich bemerkbar.
Geräte, die beim Energiesparen helfen, gibt es bei signalwelt.de.
Selbst gebaut: die Heizungssteuerung
Eine Skizze aus meiner Werkstatt: Ein kleiner ESP8266-Rechner liest einen Temperaturfühler und schaltet über ein Relais Ventilatoren unter dem Heizkörper, LEDs zeigen den Zustand. Die Ventilatoren verteilen die Wärme schneller im Raum – und brauchen selbst nur ein paar Watt. Was das im Jahr kostet, rechnet der Stromkostenberechner oben aus.

Häufige Fragen
Welchen Strompreis soll ich eintragen?
Den Arbeitspreis aus deinem Stromvertrag in Cent je Kilowattstunde, brutto. Der Grundpreis gehört nicht dazu – den zahlst du unabhängig davon, wie viel Strom du verbrauchst.
Wie genau sind die Richtwerte?
Nur grob. Ein alter Kühlschrank kann das Dreifache eines neuen brauchen, ein großer Fernseher deutlich mehr als ein kleiner. Die Richtwerte sind ein Startpunkt – pass sie an dein Gerät an.
Was bedeutet Standby-Watt?
Die Leistung, die ein Gerät im Bereitschaftsbetrieb braucht, also ausgeschaltet, aber am Strom. Der Rechner zählt sie für alle Stunden des Tages, in denen das Gerät nicht läuft.
Wird meine Geräteliste gespeichert?
Ja, aber nur in deinem Browser. Beim nächsten Besuch ist sie wieder da. Nichts davon geht an einen Server, und „Alles zurücksetzen“ löscht sie.
Dieses Werkzeug hat Fabian Brose gebaut
Web, Druck, Systeme und Apparate baue ich auch im Auftrag — erzähl mir von deinem Vorhaben.
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