Text­verdichter

Lange Texte kürzen und online zusammenfassen – finde den Kern deiner Worte, ganz ohne künstliche Intelligenz, nur mit Sprachlogik: Der Textverdichter wählt aus deinem Text die Sätze aus, die seinen Kern tragen, und zeigt sie dir als Kurzfassung oder markiert im Zusammenhang. Kostenlos, ohne Anmeldung, und dein Text verlässt den Browser nicht.

Langer Bettel-Text durchgestrichen, darunter abgehakt: „Kannst du mir 5 TRYX leihen?“

Noch kein Text.

Alles bleibt in deinem Browser: Der Text wird nirgendwohin geschickt und nicht gespeichert.

So geht’s

1. Text einfügen

Artikel, Protokoll, Konzept oder lange Mail ins Feld kopieren. Absätze helfen dem Verdichter – er erkennt daran, wo ein neuer Gedanke beginnt.

2. Länge wählen

Wie viele Sätze sollen übrig bleiben? Darunter steht, wie viel Prozent des Textes das sind.

3. Verdichten

Lies die Kurzfassung oder schalte auf „Im Zusammenhang“: Dann siehst du den ganzen Text mit den ausgewählten Sätzen markiert.

Wie der Verdichter auswählt

Der Textverdichter erfindet nichts dazu und formuliert nichts um. Er wählt aus: Jeder Satz bekommt Punkte, die besten bleiben stehen – in der Reihenfolge, in der sie im Text vorkommen. Dafür schaut er auf:

  • Schlüsselbegriffe: Wörter, die im ganzen Text oft vorkommen, ohne Füllwörter wie „und“, „aber“ oder „dass“. Ein Satz mit vielen davon trägt meist den Kern.
  • Signalwörter: „Fazit“, „deshalb“, „das Wichtigste“, „kurzum“ – so kündigen Menschen an, dass jetzt etwas Wesentliches kommt.
  • Lage und Länge: Der erste Satz eines Absatzes zählt etwas mehr, sehr kurze und sehr lange Sätze etwas weniger.
  • Zahlen: Termine, Beträge und Mengen sind oft genau das, was man behalten will.
  • Keine Wiederholung: Sagen zwei Sätze fast dasselbe, kommt nur einer in die Kurzfassung.

Die Schlüsselbegriffe zeigt er dir unter dem Ergebnis an – praktisch, um schnell zu sehen, worum es in einem Text geht, oder um Stichwörter für eine Überschrift zu finden.

Wofür er sich eignet – und wofür nicht

Am besten funktioniert der Verdichter mit sachlichen Texten, die ein Thema haben: Berichte, Protokolle, Projektbeschreibungen, Newsletter, Nachrichtenartikel. Bei Erzählungen, Gedichten oder Dialogen tut er sich schwer – dort steckt der Kern selten in einzelnen Sätzen. Und er versteht Ironie nicht: Was er auswählt, stand genau so im Text.

Weil nichts umformuliert wird, eignet sich die Kurzfassung gut zum schnellen Querlesen und als Gerüst für eine eigene Zusammenfassung – etwa für eine Mail an alle, die das lange Dokument nicht lesen wollen.

Häufige Fragen

Ist der Text­verdichter kostenlos?

Ja, ohne Anmeldung und ohne Begrenzung.

Wird mein Text gespeichert oder verschickt?

Nein. Alles läuft in deinem Browser. Der Text geht an keinen Server und wird nicht gespeichert – nach dem Neuladen der Seite ist er weg.

Benutzt der Verdichter künstliche Intelligenz?

Nein. Er rechnet mit Wortzählungen, Signalwörtern und Satzlängen – nachvollziehbar und immer mit demselben Ergebnis für denselben Text.

Wie viele Sätze sollte ich wählen?

Für einen schnellen Überblick drei bis fünf Sätze. Als Faustregel bleibt ein Fünftel bis ein Viertel der Sätze übrig; die Anzeige unter dem Feld zeigt dir den Anteil.

Kann der Verdichter auch englische Texte kürzen?

Er ist für Deutsch gebaut. Englische Texte gehen auch, aber die Füllwörter kennt er nur auf Deutsch – das Ergebnis ist dort etwas ungenauer.

Warum fehlt ein Satz, den ich wichtig finde?

Weil der Verdichter nur zählt und gewichtet, nicht versteht. Schalte auf „Im Zusammenhang“ und nimm einen Satz mehr – oft rutscht der fehlende dann hinein.

Dieses Werkzeug hat Fabian Brose gebaut

Web, Druck, Systeme und Apparate baue ich auch im Auftrag — erzähl mir von deinem Vorhaben.

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