TRYX – Eine künstlerische Währung
Der eine oder andere erinnert sich noch an XDR5 – eine Plattform zur Erstellung interaktiver Klickbücher. Ziel war es, eine Geschichte zu schreiben, deren Verlauf man auf jeder Seite durch drei Auswahlmöglichkeiten beeinflussen konnte. Nun hat sich XDR5 gewandelt. Das System wurde auf eine Meta-Ebene gehoben. Statt einzelner Seiten findet man nun eine MATRYX aus miteinander verbundenen Räumen. An jeden Raum grenzen drei weitere Räume an. Diese Räume können von jedem Besucher geöffnet werden. Durch das Öffnen erlangt man Besitzrechte. Man besitzt TRYX. Und TRYX dient als Zahlungsmittel der Labyrinthe.
Was du hier vorfindest, ist eine interaktive, bunt leuchtende Finanzökonomie. Öffne Räume (TRYX) und nutze sie als Zahlungsmittel in echten Shops. Sammle NODES, öffne GATES, siedle aus, erschließe Raum-Loops und sichere dir Anteile an ganzen Clustern. Gründe gemeinsame Cluster-Gilden, entdecke versteckte Räume (HIDDENs) und vieles mehr. Ein spannendes, farbenromantisches Zahlungssystem im digitalen und metaphorischen Raum – ein Paralleluniversum zu Kryptowährungen und modernen Bezahlmethoden.
2.304
Räume in der MATRYX
7.315
TRYX insgesamt – eine feste Menge
8
Klassen von NODE bis PIZ
3
Nachbarn hat jeder Raum

Die MATRYX – eine Bank aus Räumen
XDR5 ist ein künstlerisches Banksystem in Form einer MATRYX, die sich aus vielen Räumen zusammensetzt. Diese Räume sind zugleich die Währung der Bank. Jeder Raum grenzt an drei weitere Räume. Um einen Raum zu öffnen, muss er an mindestens einer Seite an einen bereits geöffneten Raum anschließen. Manche Räume lassen sich sofort ergreifen, andere verlangen bestimmte Voraussetzungen.
Öffnen, was angrenzt
Die Karte ist ein Dreiecksgitter aus 48 × 48 Feldern, dessen Ränder ineinander übergehen – wer rechts hinausgeht, kommt links wieder herein. Öffnen kannst du nur, was an etwas Offenes anschließt. Deshalb wächst die MATRYX wie ein Organismus und nicht wie eine Liste.

Die Nachbarschaft wächst
Jeder geöffnete Raum macht seine Nachbarn erreichbar. Wer einen Raum ausgibt, schließt ihn mit vollem Inhalt für den Nächsten – der Rand der offenen Fläche ist ständig in Bewegung.
Sprünge über die Karte
Drei Wege führen fort aus der eigenen Ecke: ein GATE, das ein zweites irgendwo auf der Karte mitbringt; ein gefundener QR-TRYX; und die Wechselstube von KINISI, in der man sich einen Raum fernab freikaufen kann.
Acht Klassen
Nicht jeder Raum ist gleich. Die Klasse entscheidet, was er wert ist und was du brauchst, um ihn zu halten.

| Klasse | Anzahl · Wert | Was sie ausmacht |
|---|---|---|
| NODE | 1.976× Wert 1–4 | Der Grundbaustein: häufig, günstig, ohne Voraussetzung. Fast jeder Cluster besteht überwiegend aus NODEs. |
| GATE | 30× Wert 2–3 | Kommt immer zu zweit: Wer ein GATE öffnet, bekommt ein zweites irgendwo in der MATRYX – die Brücke zu einer neuen Insel. |
| HIDDEN | 80× Wert 3–5 | Selten und versteckt zwischen NODEs und GATEs. Braucht zwei GATEs. |
| LOCKED | 120× Wert 8–10 | Braucht ein Passwort. Die Codes liegen in Shops, die TRYX annehmen, und an versteckten Stellen im Netz. |
| ANCHOR | 10× Wert 6–8 | Extrem selten. Ohne ANCHOR kein GLITCH – er ist der einzige Weg zur wertvollsten Klasse. |
| GLITCH | 80× Wert 9–11 | Die höchsten Werte der MATRYX, nur mit einem ANCHOR erreichbar. |
| CORE | 1× Wert 1 | Der Ursprung der MATRYX. Er gehört dem System und lässt sich weder öffnen noch schließen. |
| PIZ | 7× ohne Wert | Sieben Berge mit Namen und Höhe. Man kann sie nicht besitzen, aber besteigen: Oben liegt die SUB_MATRYX aus Sechsecken. |
Cluster, Gilden, Berge

Cluster
Sechs TRYX im Ring mit gleicher Teilmengenklasse bilden einen Cluster. Cluster schaffen Platz: Sie erhöhen, wie viele Räume jeder Klasse du halten darfst – je mehr Ringe, desto mehr.
Clustergilden
Wer sich einen Cluster mit anderen teilt, gründet eine Gilde – der Cluster bekommt einen rotierenden Dreiecksring. Gildenpartner schützen sich gegenseitig vor gefundenen Codes und können sich Felder zuspielen. Höchstens drei Gilden pro ID.
PIZ und Veredelung
Sieben Felder sind Berge. Ein Klick führt nach oben in die SUB_MATRYX, ein endloses Feld aus Sechsecken. Was man dort tut, veredelt die eigene Bank-ID.
TRYX auf Papier: der Dreieckscode
TRYX müssen nicht im Bildschirm bleiben. Es gibt sie als gedruckte Dreiecke – ein eigenes Codeformat, das nur XDR5 liest. Fünf Sorten sehen gleich aus und wirken ganz verschieden; was du in der Hand hältst, steht in der untersten Zeile. So wird aus einer digitalen Bank ein analoges Zahlungsmittel: von Hand zu Hand, als Hutgeld, Eintritt oder Spendenbüchse.

So ist er gebaut
- ein gleichseitiges Dreieck aus 24 Zeilen mit 576 Dreieckszellen
- drei verschiedene Eckenfinder – so ist jede Drehung und Spiegelung eindeutig
- 33 Byte Inhalt: Kennung, Art, Nummer und ein 16-Byte-Schlüssel
- Reed-Solomon-Fehlerkorrektur: bis zu 14 beschädigte Bytes werden repariert
- eine feste Maske verhindert große leere Flächen
So wird er gelesen
- mit dem Leser von XDR5 im Browser – per Kamera oder aus einem Foto
- das Bild wird in Schwarz und Weiß getrennt, das Dreieck gefunden und gerade gerückt
- alle sechs Lagen werden geprüft, bis der Code passt
- lesen geht ohne Anmeldung; erst das Übernehmen eines Raums braucht die Bank-ID
- im Test: 24 von 24 Codes bei starkem Bildrauschen und bis zu 35 Grad Drehung
| Code | wofür | so wirkt er |
|---|---|---|
| QR-TRYX | der Schlüssel zu einem Raum | Wer ihn scannt, bekommt das Feld – mitten im Nirgendwo und auch dann, wenn es gerade jemand anderem gehört. Er wird nie verbraucht, wirkt aber für jede Person nur einmal. |
| QR-PREIS | ein Preisschild in TRYX | Über 1 bis 499 TRYX, ohne Konto erzeugbar. Häng es an einen Gegenstand, eine Kasse oder einen Hut – wer bezahlen will, scannt. |
| BELEG | der Nachweis einer Zahlung | Einscannen zeigt Käufer-ID, Betrag und Zeitpunkt, vom Server bestätigt. Als Verkäufer prüfst du frische Uhrzeit und richtige Schild-Nummer. |
| KIN-PREIS | ein Preisschild in KIN | Dasselbe für die zweite Währung: Das Schild wird in KINISI bezahlt, als Nachweis entsteht ein KIN-Beleg. |
| KIN-BELEG | der Nachweis einer KIN-Zahlung | Wird von KINISI geprüft, weil die Zahlung dort gebucht wurde. |
Wichtig: Ein gedruckter QR-TRYX ist ein Inhaberpapier. Behandle ihn wie einen Hausschlüssel – ein Foto davon genügt, um den Raum zu übernehmen.
Bezahlen – in Shops, auf Papier, von Hand zu Hand
In Shops
Im Labyrinth-Shop auf foerbs-labyrinth.de, auf pixelkrebs.de und strukturpflug.de zahlst du in TRYX. Shops binden XDR5 über eine Schnittstelle oder ein WooCommerce-Plugin an.
Ein Ausgabe-Ritual
Beim Bezahlen bekommt niemand die TRYX: Deine Räume schließen sich und fallen mit vollem Wert zurück in die MATRYX. Das Geld wandert zurück auf die Karte, bereit für die Nächsten.
Alles liegt offen
Jede Zahlung ist öffentlich: Zeitpunkt, Betrag, Bank-ID, Art, Schild und Beleg. Namen, Adressen und Bestellnummern bleiben beim Shop. Eine Währung, deren Bewegungen niemand sehen kann, wäre hier bloß eine Behauptung.
In drei Schritten zum ersten TRYX
Bank-ID holen
Mit dem Rundbrief von Fabian Brose – reine Zufallszeichen, nicht mit Name oder E-Mail verknüpft.
Einen Raum öffnen
Such auf der Karte einen Raum, der an einen offenen grenzt. NODEs sind der günstigste Anfang.
Wachsen oder ausgeben
Sechs im Ring ergeben einen Cluster – oder du bezahlst im Shop und gibst die Räume an die Karte zurück.
Die zweite Währung: KINISI
TRYX ist Geld durch Entdecken. Seit August 2026 gibt es daneben KINISI – Geld durch Bewegen: Jede Handlung auf der Karte prägt neue Einheiten, und anders als bei TRYX hat eine KINISI-Zahlung einen Empfänger, der weitergeben kann.
In der Wechselstube berühren sich beide: Mit KINISI kaufst du dir einen Raum frei, mit einem Raum bekommst du KINISI.

Unverbindlich • Dynamisch • Bunt






Ausgezeichnet
Die Zertifizierungsstelle Strukturpflug hat XDR5 geprüft und die Auszeichnung „Sehr gute Währung“ in der Kategorie „Vision“ verliehen – eingetragen unter der Registernummer 63827.
Ein eigenes Universum
XDR5 ist ein künstlerisches, metaphorisches Zahlungsmittel mit eigenen Regeln, eigener Karte und eigenem Wert. TRYX entsteht durch Öffnen, so oft du einen Nachbarn findest – das kostet nichts als Aufmerksamkeit für die Karte.
Häufige Fragen zu TRYX und XDR5
Wie bekomme ich TRYX?
Du öffnest Räume der MATRYX auf xdr5.de, die an einen schon geöffneten Raum grenzen – ihr Wert gehört dann dir. Eine Bank-ID gibt es mit dem Rundbrief von Fabian Brose; sie besteht aus reinen Zufallszeichen und wird nicht mit Name oder E-Mail verknüpft.
Was passiert mit TRYX, wenn ich bezahle?
Beim Bezahlen schließen sich deine Räume und fallen mit vollem Wert zurück in die MATRYX – für die Nächsten. Nichts geht verloren, alles wandert.
Wo kann ich mit TRYX bezahlen?
Im Labyrinth-Shop auf foerbs-labyrinth.de, auf pixelkrebs.de und strukturpflug.de – und überall, wo ein gedrucktes Preisschild hängt.
Kann jedes Handy die Dreieckscodes lesen?
Gelesen werden sie mit dem eigenen Leser von XDR5 im Browser: per Kamera oder aus einem Foto, ohne Installation und ohne Anmeldung. Erst wer einen Raum übernehmen will, braucht seine Bank-ID.
Warum dreieckig?
Weil die Räume der MATRYX selbst Dreiecke sind: Ein gedruckter TRYX sieht aus wie ein TRYX. Das Format heißt TriCode und wurde dafür eigens entwickelt.
Was ist ein Cluster?
Sechs Räume derselben Teilmengenklasse, die im Ring um einen Punkt liegen. Ein Cluster erhöht, wie viele Räume jeder Klasse du halten darfst – je mehr Ringe, desto mehr: vom Pizzacluster (×1,5) bis zum Turbocluster (×3).
Was ist KINISI?
Die zweite Währung im Kunstgeldkreis: Geld durch Bewegung. Jede Handlung in der MATRYX prägt KINISI, und eine KINISI-Zahlung hat – anders als TRYX – einen Empfänger.
Was ist TRYX wert?
TRYX gilt im Universum von XDR5 und in den Shops, die es annehmen. Es ist ein Kunst- und Spielprojekt: ohne Kopplung an den Euro, ohne Einzahlung und ohne Auszahlung.
Hinter Foerbs Labyrinth steckt Fabian Brose
Web, Druck, Systeme und Apparate baue ich auch im Auftrag — erzähl mir von deinem Vorhaben.
Weiter im Kunstgeldkreis: TRYX erzeugen, ausgeben und die zweite Währung kennenlernen:

























